Rettungsinseln Marine

Wildhagen Marine-Service GmbH ist seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner der Deutschen Bundesmarine für den Bereich Lebensrettungsgeräte. Hierzu gehören auch der umfangreiche Bestand an Rettungsinseln für die schwimmenden Einheiten der Marine, die zu einem Teil auch von Wildhagen geliefert worden sind.

Der Bereich an Rettungsinseln, den die Marine einsetzt, erstreckt sich von der einfachen 4 Personen Yachtinsel bis zu 25 Personen Rettungsinseln. Alle Rettungsinseln erfordern zumindest eine den Bedürfnissen eines militärischen Einsatzes angepasste Ausrüstung aber zum Teil auch umfangreiche Umrüstungen, die wir nach den Wünschen der Marine gewissenhaft ausführen. Dabei legt die Marine besonders strenge Maßstäbe bei der Auftragsvergabe an und erlaubt es nur ausgewählten Fachbetrieben, im Rahmen eines langfristigen Vertrags für sie tätig zu werden. Alle Aufträge werden zudem von der Güteprüfstelle des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) ehemals Bundesamt  für Wehrtechnik und Beschaffung auf die Einhaltung der detaillierten technischen und dokumentarischen Vorschriften überprüft. Dies dient letztlich der jederzeitigen Einsatzfähigkeit der Lebensrettungsgeräte.

Eine der Voraussetzungen für diese Tätigkeit ist die Einhaltung der Qualitätssicherungsnorm AQAP-4 der Bundeswehr, die unter anderem eine lückenlose Dokumentation der Tätigkeit vorschreibt.

Kriegs- und Truppenschiffe sind von den gesamten Regelungen der Schiffssicherheit für die Handelsschifffahrt und somit auch für den Rettungsmittelbereich ausgenommen (siehe SOLAS 74 Übereinkommen, Kapitel 3), da die schwimmenden Einheiten der Marine sich von Handelsschiffen sowohl hinsichtlich Schiffsdesign, Einsatzzweck und Art der Operation unterscheiden. Eine Arbeitsgruppe der NATO Naval Armament Group in Zusammenarbeit mit der Navel Ship Classification ist seit 2002 damit beschäftigt, in Anlehnung an die SOLAS Vorschriften, einen "Naval Ship Code" (NSC) zu entwerfen, der als eines seiner 9 Kapitel auch das Thema "escape, evacuation and rescue" enthält, welches sich mit Rettungsmitteln an Bord von Kriegsschiffen auseinandersetzt. Letztlich wird dadurch erreicht, dass die Belange des militärischen Bereichs mit denen der Handelsschifffahrt zusammenwachsen mit der Folge, dass eine größere Einheitlichkeit hinsichtlich der Anforderungen an Rettungsmittel in Zukunft eintreten wird.